Eierstockkrebs
Bei Eierstockkrebs koordinieren wir in unserem akkreditierten Netzwerk einen individuellen Plan aus zytoreduktiver Chirurgie, Chemotherapie und zielgerichteten Therapien (PARP-Inhibitoren).
Was ist Eierstockkrebs?
Eierstockkrebs entsteht durch unkontrolliertes Zellwachstum in den Eierstöcken. Die häufigste Form ist das epitheliale Ovarialkarzinom.
Da die Beschwerden unspezifisch sind, wird er häufig erst in fortgeschrittenem Stadium erkannt. Für Frauen mit erhöhtem Risiko ist es deshalb wichtig, auf Warnzeichen zu achten.
Welche Formen von Eierstockkrebs gibt es?
Wichtigste Formen:
Ursachen und Risikofaktoren
Wichtigste Risikofaktoren:
- Mutationen der Gene BRCA1/BRCA2 und familiäre Vorbelastung
- Höheres Alter und Zeit nach den Wechseljahren
- Keine Geburten
- Frühe erste Regelblutung, späte Menopause
- Lynch-Syndrom
- Endometriose
Welche Symptome hat Eierstockkrebs?
Die Beschwerden sind meist unauffällig und treten spät auf:
- Blähbauch und Spannungsgefühl im Bauch
- Bauch- oder Beckenschmerzen
- Schnelles Sättigungsgefühl, Appetitlosigkeit
- Häufiger Harndrang
- Veränderte Stuhlgewohnheiten
- Ungeklärte Gewichtsveränderung und Erschöpfung
Welche Stadien hat Eierstockkrebs?
Die Einteilung richtet sich nach der Ausbreitung:
Wie wird Eierstockkrebs diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt über Bildgebung, Blutwerte und die Operation:
- Gynäkologische Untersuchung
- CA-125-Bluttest
- Transvaginaler Ultraschall
- Endgültige Diagnose und Stadieneinteilung anhand des während der Operation entnommenen Gewebes
Bildgebende Verfahren bei Eierstockkrebs
Zur Diagnose und Beurteilung der Ausbreitung:
- Transvaginaler Ultraschall und Ultraschall des Bauchraums
- CT von Bauch und Becken
- MRT des Beckens
- PET-CT (in ausgewählten Fällen)
Behandlungsmethoden bei Eierstockkrebs
Die Grundlage der Behandlung sind Operation und Chemotherapie:
Jeder Patient und jeder Tumor ist anders
Keine Behandlung passt für alle; der beste Plan hängt von Ihrer genauen Diagnose, dem Stadium und den Tumoreigenschaften ab. Bei Capital Oncology Group vermitteln wir Ihnen eine kostenlose Zweitmeinung fachärztlich zertifizierter Onkologen, die Ihren Fall prüfen.
Prognose und Überlebensraten
Die Prognose hängt maßgeblich vom Stadium bei Diagnosestellung ab. Im Frühstadium, solange der Tumor auf den Eierstock begrenzt ist, liegt die 5-Jahres-Überlebensrate mit etwa 90 % hoch; im fortgeschrittenen Stadium sinkt sie.
Wichtige Faktoren sind, wie vollständig der Tumor operativ entfernt wird, und das genetische Profil (BRCA-Status). PARP-Inhibitoren haben die Überlebensraten bei geeigneten Patientinnen verbessert.
So senken Sie Ihr Risiko für Eierstockkrebs
Maßnahmen, die das Risiko senken können:
- Genetische Beratung und BRCA-Test bei familiärer Vorbelastung
- Bei hohem Risiko risikosenkende Operationen in Betracht ziehen
- Wissen, dass die Einnahme oraler Kontrazeptiva das Risiko senken kann
- Regelmäßige gynäkologische Kontrollen
Häufig gestellte Fragen
Gibt es eine Vorsorgeuntersuchung für Eierstockkrebs?
Ein routinemäßiges Screening gibt es nicht. Frauen mit hohem Risiko (BRCA+) kann jedoch eine engmaschige Kontrolle mit CA-125 und Ultraschall angeboten werden.
Ist ein Blähbauch bedenklich?
Anhaltende, neu aufgetretene Blähungen zusammen mit frühem Sättigungsgefühl und Beckenschmerzen müssen abgeklärt werden.
Kann die Fruchtbarkeit erhalten werden?
Im Frühstadium und bei geeigneten Tumortypen ist bei jungen Patientinnen eine fertilitätserhaltende Operation möglich.
Sollte ich eine Zweitmeinung einholen?
Das Ausmaß der Operation wirkt sich unmittelbar auf das Ergebnis aus; die Beurteilung durch ein erfahrenes gynäkologisch-onkologisches Zentrum ist sehr wichtig.
Bereit für einen Plan, der auf Sie zugeschnitten ist?
Beginnen Sie mit einer kostenlosen, unverbindlichen Zweitmeinung eines fachärztlich zertifizierten Onkologen. Lassen Sie Ihren Fall prüfen und sich jede Option verständlich erklären.
KOSTENLOSE ZweitmeinungDiese Seite bietet allgemeine Informationen zu Eierstockkrebs und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Alle Behandlungen erfolgen durch unabhängige, akkreditierte Kliniken und approbierte Ärzte. Ihre Therapieentscheidung sollte von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt auf Basis Ihrer individuellen Situation getroffen werden.