Brustkrebs
Bei Brustkrebs koordinieren wir in unserem akkreditierten Netzwerk ein individuelles Konzept aus Chirurgie, Brustrekonstruktion, Chemotherapie, Strahlentherapie sowie Hormon- und zielgerichteter Therapie.
Was ist Brustkrebs?
Brustkrebs ist ein Tumor, der durch unkontrolliertes Wachstum von Zellen im Brustgewebe entsteht. Am häufigsten geht er von den Zellen der Milchgänge (duktal) oder der milchbildenden Drüsenläppchen (lobulär) aus.
Er ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und tritt selten auch bei Männern auf. Früh erkannt sind die Heilungsaussichten sehr gut — deshalb sind regelmäßige Vorsorge und Selbstuntersuchung der Brust so wichtig.
Welche Formen von Brustkrebs gibt es?
Brustkrebs wird nach Ausbreitung und Zelleigenschaften eingeteilt:
Ursachen und Risikofaktoren
Die genaue Ursache ist unbekannt; zu den wichtigsten risikoerhöhenden Faktoren zählen:
- Höheres Alter und weibliches Geschlecht
- Brustkrebs in der Familie (insbesondere Mutter oder Schwester)
- Mutationen der Gene BRCA1 und BRCA2
- Frühe erste Regelblutung oder späte Menopause
- Keine Geburten oder erste Geburt in höherem Alter
- Langjährige Hormonersatztherapie
- Übergewicht, Alkoholkonsum und Bewegungsmangel
Welche Symptome hat Brustkrebs?
Im Frühstadium kann er beschwerdefrei verlaufen. Suchen Sie eine Ärztin oder einen Arzt auf, wenn Sie Folgendes bemerken:
- Einen Knoten oder eine Verhärtung in der Brust oder Achselhöhle
- Eine Veränderung von Größe oder Form der Brust
- Hauteinziehungen, Orangenhaut oder Rötungen
- Eingezogene Brustwarze oder blutige Absonderung
- Krustenbildung oder Ausschlag um die Brustwarze
- Anhaltende Schmerzen in der Brust
Welche Stadien hat Brustkrebs?
Die Stadieneinteilung richtet sich nach Tumorgröße, Lymphknotenbefall und Ausbreitung:
Auch Rezeptorstatus und Tumorgrad bestimmen den Behandlungsplan mit.
Wie wird Brustkrebs diagnostiziert?
Nach Untersuchung und Bildgebung wird die Diagnose durch eine Biopsie gesichert:
- Klinische Untersuchung der Brust
- Stanzbiopsie des verdächtigen Areals mit pathologischer Untersuchung
- Bestimmung von Rezeptorstatus (ER, PR, HER2) und Ki-67
- Genetische Beratung und BRCA-Test bei entsprechender Indikation
Bildgebende Verfahren bei Brustkrebs
Die Bildgebung dient sowohl der Vorsorge als auch der Beurteilung der Ausbreitung:
- Mammografie (Vorsorge und Diagnostik)
- Ultraschall der Brust
- MRT der Brust (Hochrisikopatientinnen und unklare Befunde)
- PET-CT und Knochenszintigrafie bei Verdacht auf Streuung
Behandlungsmethoden bei Brustkrebs
Die Therapie wird je nach Stadium, Subtyp und Rezeptorstatus kombiniert:
Jeder Patient und jeder Tumor ist anders
Keine Behandlung passt für alle; der beste Plan hängt von Ihrer genauen Diagnose, dem Stadium und den Tumoreigenschaften ab. Bei Capital Oncology Group vermitteln wir Ihnen eine kostenlose Zweitmeinung fachärztlich zertifizierter Onkologen, die Ihren Fall prüfen.
Prognose und Überlebensraten
Früh erkannt gehört Brustkrebs zu den Krebsarten mit den höchsten Überlebensraten. Im Frühstadium, solange der Tumor auf die Brust begrenzt ist, liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei etwa 99 %; bei regionaler Ausbreitung bei rund 86 % und bei Fernmetastasen bei etwa 30 %.
Diese Werte hängen von Tumorsubtyp, Rezeptorstatus, Alter und Therapieansprechen ab. Moderne zielgerichtete und hormonelle Therapien haben die Überlebensraten deutlich verbessert.
So senken Sie Ihr Brustkrebsrisiko
Maßnahmen, die das Risiko senken:
- Regelmäßige Mammografie-Vorsorge ab 40 Jahren
- Monatliche Selbstuntersuchung der Brust
- Gesundes Körpergewicht und regelmäßige Bewegung
- Alkohol einschränken
- Genetische Beratung für Personen mit hohem Risiko
Häufig gestellte Fragen
Ist jeder Knoten Krebs?
Nein. Die meisten Knoten in der Brust sind gutartig (Zysten, Fibroadenome). Jeder neu aufgetretene Knoten sollte dennoch immer ärztlich abgeklärt werden.
Ist eine brusterhaltende Operation möglich?
Bei vielen Patientinnen im Frühstadium wird nur der Tumor entfernt (Lumpektomie), gefolgt von einer Bestrahlung. Ob das möglich ist, hängt von Größe und Lage des Tumors ab.
Braucht jede Patientin eine Chemotherapie?
Nein. Die Notwendigkeit ergibt sich aus Stadium, Rezeptorstatus und genomischen Tests. Manche Patientinnen im Frühstadium benötigen keine Chemotherapie.
Sollte ich eine Zweitmeinung einholen?
Bei Brustkrebs gibt es viele Behandlungsoptionen. Eine unabhängige onkologische Einschätzung hilft, den für Sie passenden und aktuellen Plan zu finden.
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Beginnen Sie mit einer kostenlosen, unverbindlichen Zweitmeinung eines fachärztlich zertifizierten Onkologen. Lassen Sie Ihren Fall prüfen und sich jede Option verständlich erklären.
KOSTENLOSE ZweitmeinungDiese Seite bietet allgemeine Informationen zu Brustkrebs und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Alle Behandlungen erfolgen durch unabhängige, akkreditierte Kliniken und approbierte Ärzte. Ihre Therapieentscheidung sollte von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt auf Basis Ihrer individuellen Situation getroffen werden.
